Zweigverein Schulenberg

Aus der Vereinsgeschichte

In den 1950er Jahren gründete sich der Zweigverein Schulenberg und schaut seit dem auf eine bewegte und spannende Geschichte zurück. Folgen Sie uns.

 

Gründung nach der Umsiedlung

Am 22. September 1956 gründeten 29 Personen einen der jüngsten Zweigvereine des niedersächsischen Harzes. Erst nach der Flutung der Okertalsperre und der Umsiedlung des Ortes auf den kleinen Wiesenberg griffen die Schulenberger den Gedanken der Heimat- und Brauchtumspflege auf und schlossen sich der großen Familie des Harzklubs an.

Wir stellen uns auf

Der erste Vorstand unseres Vereins, der am Gründungstag gewählt wurde, setzte sich wie folgt zusammen:

  • Vorsitzender: Forstmeister Dr. Heil,
  • 2. Vorsitzender: Bürgermeister R. Böhm,
  • Schriftführer: R. Keune,
  • Schatzmeister: G. Wilde.

Das Betreuungsgebiet reicht im Osten bis zur Okertalsperre, im Süden an die Landstraße von Zellerfeld nach Schulenberg, im Westen bis Festenburg und im Norden an das Birkental bei Romkerhall.

Seit der Jahreshauptversammlung 1958 hatte Hermann Techtmeier die Führung des Vereins übernommen und neue, starke Impulse gegeben. Dank des Einsatzes des Wegewartes Emil Ehrenberg konnte die Beschilderung des Betreuungsgebietes recht bald abgeschlossen werden. Die ersten Anfänge eines Waldlehrpfades und -museums wurden getätigt.

 

Brauchtum und Heimatpflege in Schulenberg

Um das Harzer Brauchtum zu pflegen, wurde nach mehreren Anläufen die Heimatgruppe unter musikalischer Leitung von August Böhm gegründet. Petra Dimsat ist heute die musikalische Leiterin dieser Gruppe, die weit über die Grenzen Schulenbergs hinaus unseren Zweigverein repräsentiert. Die Aufgaben des Zweigvereins wuchsen ständig. Die vorhandenen Einrichtungen mussten ergänzt und erneuert werden. Hier sei der Ausbau des Waldlehrpfades auf eine Länge von zwei Kilometern sowie das kleine Waldmuseum erwähnt.

Schulenberg Chronik

Am 27.11.2016 wurde anlässlich des Heimatgottesdienstes die Schulenberg Chronik, die die Geschichte Schulenbergs auf über 230 Seiten wiedergibt, vorgestellt. Sie ist in der Grosse´schen Buchhandlung in Clausthal-Zellerfeld zu erwerben. Mittlerweile ist die Chronik in der 3. Auflage erhältlich.

Im Zeichen der Köhlerhütte

Das Symbol unseres Vereins ist die Köhlerhütte am Heidestieg. Hierdurch möchten wir unsere Verbundenheit zu den alten Harzer Köhlern bezeugen, denn Schulenberg war früher ein Harzdorf der Hüttenleute, wovon die Schlackenplätze im Silberbachtal und am Ginsterkamp Zeugnis ablegen.

Jedes Jahr im Juli findet ein Freiluftgottesdienst statt. Am Tag davor bieten wir unseren Gästen aus Nah und Fern und den Schulenbergern einen Harzer Folklorenachmittag mit einem speziellen Schulenberger Kuchenbuffet. Es lohnt sich, bei uns mal vorbeizuschauen.

Eine weitere Attraktion ist der Wasserwanderweg von Mittelschulenberg nach Oberschulenberg. Mit großer Unterstützung der Harzwasserwerke konnte dieser Weg geschaffen werden. Er führt uns vor Augen, welche baulichen Leistungen unsere Vorfahren bereits vollbracht haben.

 

Übrigens: Die komplette spannende Geschichte des Harzklubs finden Sie in der Vereinschronik „Der Harzklub – Bürgerinitiative mit Tradition“ gleich hier im Shop.